Kategoriebild: object(stdClass)#1340 (3) {
  ["category_layout"]=>
  string(0) ""
  ["image"]=>
  string(0) ""
  ["image_alt"]=>
  string(0) ""
}
Komplettes Beitragsbild: NULL
Eigenes Modul: int(1)
Kopfbild allgemein: int(1)

Cany-Barville, Frankreich

von Ida Völker und Luisa Bart (9d)

 

3

Ein Schulbesuch im Ausland ist wahnsinnig aufregend und sicherlich kann man immer wieder davon erzählen, wie der Schulalltag und der Alltag in einer anderen Familie und in einem anderen Land ablaufen. Auch das CGL hatte im Jahr 2023 wieder einen Austausch mit Besuch und Gegenbesuch mit den Schülerinnen und Schülern des Collège Louis Bouilhet in Cany-Barville geplant.

Am 12.03.2023 begann der erste Teil des Frankreichaustauschs. Unsere Reise nach Frankreich stand an und 27 Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 und 9 machten sich auf den Weg nach Cany-Barville , um dort eine Woche zu verbringen. Nach einer 12-stündigen Busfahrt wurden wir dann am Sonntagabend von unseren Gastfamilien am Ankunftsort herzlich willkommen geheißen und in die Familien gebracht. Das war für die meisten von uns sehr aufregend. Am nächsten Tag begann dann der Alltag mit den Familien unserer Austauschpartner und natürlich auch der Alltag an der Schule.  Am „College Louis Bouilhet“ gab man sich viel Mühe, um uns eine tolle Woche zu bereiten. So wurden Aktivitäten wie ein Hand- und Fußballtunier, sowie ein Orientierungslauf organisiert. Außerdem machten wir einen Ausflug nach Rouen, wo wir ein Museum der „Jeanne D’arc“ der bekannten Jungfrau von Orléans besichtigten. An den darauffolgenden Tagen besuchten wir unter anderem die Stadt Fécamp und bekamen eine Führung durch ein Fischmuseum. Zwischendurch hatten wir auch immer wieder Zeit, um Unternehmungen mit unseren Gastfamilien zu machen, oder einfach den Alltag in einer französischen Familie kennenzulernen. Am Freitag fand dann bereits die Abschiedsfeier in der Schule statt, bei der wir neben der Party viele verschiedene französische Gerichte probieren konnten und auch bereits die ersten Tränen wegen der bevorstehenden Abreise liefen. Der Samstag gehörte dann noch einmal den Gastfamilien und am Sonntag machten wir uns dann wieder auf Weg nach Deutschland- nicht ohne vorher zu versprechen, dass man unbedingt in Kontakt miteinander bleiben wolle. Das taten wir dann auch und freuten uns auf den zweiten Teil des Austausches: den Gegenbesuch unserer neuen französischen Freundinnen und Freunde. Dieser begann am Sonntag, dem 12.11.2023. Bereits früh am Morgen hatte sich der Bus in Cany-Barville auf den langen Weg nach Deutschland gemacht und am frühen Sonntagabend konnten wir dann unsere Austauschpartner in Empfang nehmen und ihnen unser Zuhause zeigen. Dabei haben sich unsere Eltern sehr bemüht, um den Gästen eine unbeschwerte Woche ohne Heimweh zu ermöglichen. 

Nach dem ersten Morgen in den Familien am Montag und dem einfachen Schulalltag, stand für den Nachmittag das Kochen eines typischen deutschen Gerichtes, nämlich einer Kartoffelsuppe auf dem Plan. Das ließen wir uns dann auch gut schmecken. Anschließend konnten wir ein chemisches Experiment durchführen. Am nächsten Tag stand dann die offizielle Begrüßung unserer Gäste im Löninger Rathaus auf dem Programm. Hier wurden sie freundlich vom Bürgermeister Burkhard Sibbel in Empfang genommen. Am Mittwoch fuhren wir nach Bremen, um dort das Universum zu besuchen und bei einer Stadtrallye, gegen andere Gruppen, anzutreten. Den nächsten Nachmittag verbrachten wir im Trampolinpark Lathen, was für die französischen Austauschschülerinnen und Schüler etwas ganz Neues und Aufregendes war. Ähnlich wie in Frankreich, gab es auch an unserer Schule eine Abschiedsfeier. Auch hier hatten sich die Eltern viel Mühe gegeben, um unseren Gästen möglichst viele verschiedene deutsche Spezialitäten anzubieten. Am Samstag gab es einen Tag ohne Programm von der Schule, somit konnte man selbständig etwas mit seiner Austauschpartnerin oder seinem Austauschpartner unternehmen. Nach einer aufregenden Woche fuhren unsere französischen Freunde wieder zurück nach Frankreich. Auch hier flossen viele Tränen bei der Abreise und einige Schülerinnen und Schüler haben bereits private Treffen geplant, zu denen es hoffentlich auch kommen wird. Diese beiden Wochen des Austausches waren wirklich anstrengend, aber auch ein schönes und unvergessliches Erlebnis, das uns immer in Erinnerung bleiben wird.  Wir können nur jedem oder jeder von euch empfehlen, an diesem Austausch teilzunehmen                           

 

10  8  
6 7  
1 11  
 4 9   

5 

 

 

                          

Luneva Deniau stellt sich vor

Ich heiße Luneva Deniau, ich komme aus Le Mans (Westfrankreich) und ich bin die französische Fremdsprachenassistentin bis Ende Mai. Ich freue mich sehr darauf, mit den Französischkolleginnen zu arbeiten um die Schüler und Schülerinnen in ihrem Französisch Lernen zu begleiten. In Frankreich habe ich ein Abitur in Literatur und Englisch in 2020 bestanden. Danach habe ich in einer literarischen Vorbereitungs-Klasse Spezialität Englisch für zwei Jahre studiert. Letztes Jahr habe ich meine Licence in Englisch Kultur, Geschichte und Literatur abgeschlossen. Während des dritten Jahrs der Licence habe ich Unterricht über Französisch als Fremdsprache besucht. Nach diesem Jahr möchte ich auf einen Master Französisch als Fremdsprache studieren.

Ich lese, reise und gehe gern spazieren. Ich freue mich darauf, mein Deutsch hier zu vertiefen und die Umgebung zu entdecken.

20231106 154654

Copernicaner eine Woche in der Normandie

von Louisa Holz und Harald Sonnefeld

  

Am Sonntag, den 12.03.2023, brachen 26 SchülerInnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9 zu einem einwöchentlichen Schüleraustausch mit der Partnerschule Louis Bouilhet in Cany-Barville (Normandie) auf. Bereits die morgendliche Überquerung des Rheins bei Duisburg war für einige Teilnehmende ein imposantes Erlebnis. In Venlo (Niederlande) kam ein erfahrener Busfahrer hinzu, der im weiteren Reiseverlauf den kurzen aber sehr hohen Reisebus sicher durch die zum Teil kräftigen Windböen lenkte. Die Reiseroute führte durch das Tal der Maas, vorbei an Maastricht über Charleroi und Amiens in die Normandie. Die zwischendurch erforderlichen Haltestellen an den Mautstationen der französischen Autobahnen waren für die Copernicaner durchaus ein ungewöhnliches Ereignis und das Mautsystem wurde daraufhin von den begleitenden Lehrkräften Frau Holz und Herrn Sonnefeld erklärt. Gegen 19.20 Uhr wurde die löninger Reisegruppe nach mehr als 10-stündiger Fahrt herzlich von den französischen Gastfamilien mit selbst erstellten persönlichen Panneaux vor der Gastschule empfangen. Am darauffolgenden Tag wurde die Gastschule erkundet und erste Unterrichtsstunden im Fach Französisch oder Geschichte zeigten deutlich, dass die Bildung in Frankreich lehrerzentrierter als in Deutschland vermittelt wird. Am Nachmittag lernten sich die deutsch-französischen Partner bei Hand- und Fußballturnieren sowie beim sonnigen Orientierungslauf um den „lac caniel“ (einem örtlichen Wassersport- und Erholungsgebiet) genauer kennen. 

Beim gemeinsamen Ausflug nach Rouen am darauffolgenden Dienstag stand die Vita der Heiligen Johanna von Orléans (Jeanne d’Arc) im Zentrum der Erkundungen. Sie wurde 1431 zu Unrecht als Hexe gescholten und auf dem Scheitelhaufen in Rouen hingerichtet. Die Beamerinstallationen im Centre Jeanne d’Arc ermöglichten es den Lernenden, den in der Geschichte von Rouen bekannten Gerichtsprozess aktiv nachzuempfinden, indem sie in die Rolle des Untersuchungsrichters schlüpften. Die Prophezeiungen und Überzeugungen der Johanna von Orléans sind bis in die Gegenwart staatstragend und spiegeln sich in den typisch französischen Begriffen „liberté“, „égalité“ und „fraternité“ (Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit) bis heute wider. Der kurze aber ausgiebige Regenschauer konnte die nette Stadterkundung nur geringfügig trüben, bei der die Copernicaner auch den Bereich ,,l’aitre Saint-Maclou‘‘ besichtigten, der im Mittelalter die einzige Stelle bot, um die Vielzahl der Pest-Toten angemessen zu bestatten. Diese weltumfassende Tragödie verkörpern die Schnitzereien am umgebenden Atrium. 

An den darauffolgenden Schultagen besuchten die Schülerinnen und Schüler wieder den Unterricht, der von der örtlichen Deutschlehrerin „Frau Schwarz“ speziell für die bilingualen Gruppen vorbereitet wurde.

Am Donnerstag wurde bei herrlichem Sonnenschein nicht nur das Oberzentrum Fécamp mit einer Stadtralley erkundet, sondern darüber hinaus erhielten die Schülerinnen und Schüler im modernen und neu eröffneten Fischereimuseum der Stadt Einblicke in den Kabeljau-Fang, der bis in die 70er Jahre in Fécamp sehr erfolgreich mit Ausfahrten bis Neufundland betrieben wurde. Gleichermaßen wies die deutsche Tourismus-Leiterin darauf hin, dass der Name „Normandie“ eigentlich aus der Zeit der Wikinger stamme, die als Nordmänner, bzw. „die aus dem Norden kommenden Männer“ bezeichnet wurden. Da man aber im frankophonen Raum „Nordmann“ nicht gut aussprechen konnte, entwickelte sich daraus schließlich der Name „Normandie“. Heute befinden sich im gut besuchten Hafen Fécamps neben mehreren kleinen Fischerbooten, die den Fischfang nachhaltig betreiben, zahlreiche Sportboote.

Die löninger Reisegruppe genoss bei strahlendem Sonnenschein bei Baguette, Brookie und pain au chocolat selbstverständlich auch den mächtigen Kiesstrand der Stadt, was zum Teil auch nasse Hosenbeine nach sich zog. 

Die Austauschwoche endete am Abend des letzten Schultages mit einer gemeinsamen Abschlusspartie, zu deren Gelingen die französischen Gastfamilien zahlreiche landestypische Leckereien zubereiteten. Der Samstag stand daraufhin zur eigenständigen Gestaltung zur Verfügung. Die begleitenden Lehrkräfte Frau Holz und Herr Sonnefeld gaben auch hier wieder den jungen Entdeckerinnen und Entdeckern sinnvolle und wohlwollende Vorschläge der Programmgestaltung mit auf den Weg. Die großartigen Felsgebilde im Nachbarort Étretat vermittelten faszinierende Ausblicke auf den Ärmelkanal und die Kreidefelsen. Ebenfalls luden die Sandstrände von Vaucottes und Les Roses zum erfrischenden Baden ein.

Frankreichaustausch9

Frankreichaustausch Frankreichaustausch4
Frankreichaustausch3 FRankreichaustausch8
Frankreichaustausch5 Frankreichaustausch6

Frankreichaustausch7

 

 

 

 

16 Schülerinnen und Schüler erkunden Frankreich

von Noah Vodde (9b)

Am Montag, dem 6. Februar 2023, machten wir uns auf den Weg nach Frankreich. Wir, das sind 16 Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse, die an einem Austausch der Schule Charles Péguy in Verneuil l‘Étang mit dem Copernicus Gymnasium in Löningen, teilnehmen. Drei Schülerinnen konnten an dieser Schule keine Austauschpartner finden und bekamen deshalb Partner von einer Schule in einem anderen Ort, in Fontenay.

Die Busfahrt startete um 8:00 Uhr und dauerte knappe zwölf Stunden. Angekommen in Verneuil wurden wir von den Austauschschülern und ihren Familien bereits erwartet. Jeder von uns fuhr mit seiner Gastfamilie nach Hause und verbrachte dort die erste Nacht.

Am nächsten Tag hatten wir einen ganz normalen französischen Schultag. Die Schule startet um 8 Uhr. Zuerst gibt es zwei Schulstunden, die jeweils eine ganze Stunde dauern. Um 10 Uhr findet immer eine 30-minütige Pause und danach wieder zwei Stunden Unterricht statt. Anschließend haben die Schüler eine Mittagspause in der Kantine, die bis 13:30 Uhr dauert. Nach der Mittagspause erfolgt eine weitere Schulstunde und zuletzt eine Hausaufgabenbetreuung. Es gibt aber Unterschiede zwischen der Schule in Frankreich und der in Deutschland. Einer davon ist, dass nicht jede Klasse ihren eigenen Raum, sondern jeder Lehrer seinen eigenen Raum hat. Zusätzlich haben die meisten Klassen bis 17:00 Uhr, und nicht wie wir bis 13:20 Schule.

Am Mittwoch hatten wie erst zwei Stunden Schule und danach das Atelier Fechten. Nach dem Fechten hatten einige Austauschpartner noch ein Hobby in der Schule, sodass einige deutsche Schüler noch ein selbst mitgebrachtes Mittagessen gegessen haben und danach gewartet haben, während ihre Austauschpartner z.B. gefochten oder gesungen haben. Andere Schüler haben mit ihren Partnern und deren Familien etwas unternommen. 

Frankreich Austausch2023

 

Am Donnerstag sind wir um 8 Uhr nach Paris gefahren. Zuerst holten wir die Schüler aus Fontenay ab. Anschließend fuhren wir nach Paris, wo wir zuerst das «Memorial de la Shoah», welches eine Gedenkstätte für den Holocaust ist, besichtigt haben. Dort gab es eine Führung, welche auf Deutsch und Französisch gehalten wurde. Die Gedenkstätte ist so gebaut, dass man überall an die Verstorbenen denken kann. Zum Beispiel gab es im Innenhof eine bronzene Urne, auf der alle Namen der Vernichtungslager standen. Diese Urne war hohl und oben mit einem detaillierten Fenster abgeschlossen. Zudem konnte man aus dem Keller, wo eine Art Altar stand, nach oben gucken. Von dort hat man das Fenster der Urne gesehen. Nach der Gedenkstätte haben wir uns zu unserem Frühstücksplatz an der Seine aufgemacht. Das Frühstück hatte jeder von seiner Gastfamilie bekommen und mitgenommen. Nach dem Frühstück sind wir zu den Champs - Élysées gegangen, wo wir eine Stunde Freizeit hatten. Anschließend haben wir unseren Weg zum Eiffelturm fortgesetzt. Hier wurden wir gegen 16:00 Uhr abgeholt und sind zurück nach Verneuil l’Étang gefahren.

 

Frankreich Austausch Eifelturm 2023

 

Um 8 Uhr sind wir am nächsten Tag in die Stadt Meaux gefahren, wo das «Musée de la Grande Guerre» liegt. Dies ist ein Museum über den ersten Weltkrieg. Dort gab es unter anderem nachgestellte Schützengräben, Fahrzeuge und detaillierte Frontlinien. Nach der Führung, die von einem französischen Lehrer und Frau Renschen geleitet wurde, sind wir zurück zu unserer Schule gefahren, um dort in der Mensa Mittag zu essen. Nach dem Mittagessen sind wir dann wieder in den Bus gestiegen, welcher uns nach Fontainebleau gebracht hat. Fontainebleau ist eine französische Stadt, in der auch das gleichnamige Schloss steht, in dem Napoleon Bonaparte abgedankt hat. Dort durften wir uns bis ungefähr 16:30 Uhr frei aufhalten und haben anschließend noch ein Gruppenfoto gemacht. Danach sind wir wieder nach Verneuil l’Étang gefahren. Dort gab es in der Mensa von den Gastfamilien selbstgemachte französische Häppchen als Abschiedsessen.

Am Samstag sind wir dann um 8:00 Uhr wieder Richtung Löningen abgefahren und gegen 18:45 Uhr dort angekommen. Hier erwarteten uns dann unsere Familien, um uns und unsere französischen Austauschschüler abzuholen. Die Franzosen sind mit uns gemeinsam nach Löningen gefahren um die nächsten Tage in deutschen Gastfamilien zu leben und sich unseren Alltag anzuschauen und die deutsche Kultur etwas näher kennenzulernen.

Die  französischen Gastfamilien haben uns alle sehr gut aufgenommen, waren sehr nett und haben versucht, uns in der kurzen Zeit ein bisschen von ihrer französischen Kultur zu zeigen.

Insgesamt war die Zeit in Frankreich eine interessante, neue Erfahrung für uns alle.

 

 

Eintauchen in eine andere Kultur

von Leni Lembeck (Jg. 11)  

Hallo, ich bin Leni und gehe in die 11. Klasse am CGL. Nach den Sommerferien war ich für einen Monat in Frankreich und habe bei meiner Austauschpartnerin Maëlle gewohnt. Sie wohnt mit ihren Eltern und ihren zwei Schwestern und einer mexikanischen Gastschwester in einem kleinen Ort auf dem Land in der Region Pays de la Loire, der direkt an der Loire liegt. 

Zusammen mit Maëlle habe ich das Lycée Sainte-Agnès in der Stadt Angers besucht. Nach der Autofahrt zum kleinen Bahnhof im Nebenort von Gennes, der Bahnfahrt und dem Fußweg von 10 Minuten sind wir jeden Morgen zum Unterrichtsbeginn um 8:20 Uhr da gewesen. Für mich war die französische Schule sehr unterschiedlich im Vergleich zu dem CGL. Das Lycée unterrichtet nur die drei ältesten Klassen, sozusagen die Oberstufe. Maëlle geht in die 1ère, macht 2024 nach 12 Jahren Schule ihr „bac“, das französische Abitur. Der Unterricht endete jeden Tag um 17:30 Uhr. Die unterschiedlichen Unterrichtsfächer und Wahlmöglichkeiten waren für mich neu, neben den Standardfächern wie Mathe, Französisch und Nebenfächern wie enseignement scientifique, einer Mischung aus Biologie, Chemie und Physik und histoire-géographie gab es auch das Fach HLP (humanités-littérature-philosophie), in dem z. B. Literatur aus dem 15. Jahrhundert analysiert wurde und über die Macht der Rede philosophiert wurde. Neben dritten Fremdsprachen gab es Stunden mit Lehrern aus den USA und Kanada, bei denen es darum ging, in der englischen Sprache ins Gespräch zu kommen und die Wirtschaft und Politik auf Englisch zu erlernen. Mittags hat die ganze Schule in der Mensa gegessen, nur der älteste Jahrgang durfte das Schulgelände während des Schultages verlassen. Die einstündige Mittagspause auf dem Schulgelände war für mich eine gute Abwechselung, da ich bei dem ungewöhnlich langen Schultag eine Möglichkeit hatte, Maëlles Freunde besser kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen.

Nachdem der Schultag vorbei war, sind wir gegen 19 Uhr wieder zuhause angekommen. In Frankreich isst man wesentlich später als in Deutschland, was in meiner Gastfamilie aber auch daran lag, dass in der Woche die ganze Familie nach der Arbeit und Schule erst spät wieder zuhause war. Wir haben den Tisch gedeckt und dennoch immer etwas Warmes mit ein paar Scheiben Baguette gegessen, nicht so wie in Deutschland das Abendbrot.

Ich habe mich bei Maëlle und ihrer Familie sehr wohlgefühlt. Wir haben viel unternommen, haben Freunde der Familie besucht und traditionelles französisches Essen zubereitet, sind nach Saumur gefahren und haben die Gegend erkundigt, die kulturell sehr viel zu bieten hat. Wir haben uns Schlösser, Kirchen und das bekannte Theater in Saumur angeguckt. In Angers, der grünen Stadt Frankreichs, gab es neben der Innenstadt auch viele Parks und Museen, die sehenswert waren. Außerdem durfte ich mit Maëlle ihre Tante in Paris besuchen. An diesem Wochenende habe ich vom Louvre bis zum Sacre Coeur viel gesehen und dabei auch einen Einblick in das Wohnen in Paris bekommen.

Insgesamt hat mir der Austausch sehr gut gefallen. Die Zeit in Frankreich verging wie im Flug. Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen, nicht zuletzt, da sich die Französischkenntnisse verbessern, sondern auch, weil man viele neue Menschen kennenlernt, mit denen man auch noch danach in Kontakt bleibt und in eine andere Kultur eintauchen kann!

Der Austausch aus Maëlles Sicht:

Hallo, ich bin Maëlle und ich bin 16 Jahre alt und komme aus Frankreich. Ich war 3 Wochen in Deutschland bei meiner Austauschpartnerin Leni. Ich habe viele neue Sachen kennengelernt. Ich finde, dass die Schule in Deutschland und die Schule in Frankreich sehr verschieden ist, zum Beispiel haben wir in Frankreich den ganzen Tag Unterricht und alle essen das Mittagessen in der Schule. Hier habe ich mittags das Essen mit der Familie gesehen. Das Essen ist anders als in Frankreich, in Frankreich isst man später. Zum Schluss hat es mir sehr gut gefallen, in Deutschland zu sein.  Ich habe super nette Menschen kennengelernt und ich möchte mich bei allen bedanken. Merci!

Leni 11 1 Monat Austausch

 

 

Interview der französischen Austauschschüler und -partner

von Laura Blanke

Am Montag, dem 28.11., kam ein Reporter ans CGL und interviewte die 3 französischen Austauschschüler (Omar, Ferdinand und Elodie) mit ihren deutschen Austauschpartnern aus der 9. Klasse in der Französischstunde. Da der dreimonatige Aufenthalt fast zu Ende ist, konnten alle schon sehr viel über die gemeinsame Zeit berichten. Den Schülern wurden viele Fragen bezüglich des Austausches und den kulturellen Unterschieden gestellt, zum Beispiel über das Leben in den Gastfamilien, das Essen oder den Gewohnheiten. Sehr spannend war die Frage, wie das Schulleben für die jungen Franzosen hier ist. Alle waren sich einig und meinten, dass hier sehr viel anders wäre, vor allem der Englisch- und Matheunterricht. Auf die Frage, was ihnen am besten in ihrer Zeit in Deutschland gefallen habe, antworteten sie, dass sie die Aktivitäten in den Ferien am liebsten mochten, da viele verschiedene Städtetrips gemacht worden waren. Zum Schluss hat man noch ein gemeinsames Foto gemacht.

Für die deutschen Schüler geht es Anfang Februar nächsten Jahres in das Nachbarland, worauf sie schon sehr gespannt sind!

 

Französisch Austausch

Von Angers nach Löningen

Wer bin ich?

Ich bin Goundoba Tamanate, bin 15 Jahre alt, in der 10. Klasse. Ich wohne Frankreich bzw. in Angers.

Warum bin ich nach Deutschland gekommen?

Ich komme aus dem Gymnasium „Joachim du Bellay“ in Angers, dieses Gymnasium hat einen Lehrplan, der sich „ABIBAC“ nennt. Dieser Lehrplan wird in Deutschland und Frankreich an einigen Gymnasien angeboten. Es dauert 3 Jahre (während der 10.; 11.; 12. Klassen).  Wenn man Französisch lernt, wird man das Bakkalaureat ablegen und wenn man Deutsch lernt, wird man das Abitur ablegen. Während dieser 3 Jahre hat man mehr deutschen oder französischen Unterricht und reist in das Land der gelernten Sprache bzw. was ich gerade tue.

 

Allein in einem Fremden Land sein, wie fühle ich mich?

Ich bin mit dem Zug gekommen, es hat 12 Stunde gedauert. Ich bleibe 6 Wochen in Deutschland, mir bleiben nur noch wenige Tage. Meine Familie fehlt mir, wir rufen uns jeden Tag an. Meine Gastfamilie sind die liebsten Personen Deutschlands, sie sind für immer in meinem Herzen.

Hier fühle ich mich gut, ich habe neue Personen, unterschiedliche Gewohnheiten und eine neue Kultur entdeckt.

Wie fühle ich mich in Deutschland?

In Deutschland fühle ich mich gut. Hier isst man das Abendessen früh; endet die Schule früh; die Unterrichte sind kurz; die Lehrer freundlich; die Pausen lang. In Frankreich isst man das Abendessen spät; endet die Schule spät; die Unterrichte sind lang; die Lehrer streng; die Pausen kurz, aber ich finde die französischen Unterrichte interessanter. 

Ich habe nur nette Leute getroffen, dank ihnen fühle ich mich hier wohl und meine Gastfamilie hat alles getan, damit ich mich wohlfühle.

 

IMG 6706

Das CGL feiert mit!

Der 21.6. ist traditionell der Tag der Fête de la musique in Frankreich und auch in einigen deutschen Städten. Die Französischklassen des CGL haben anlässlich dieses Festes in der Pausenhalle Crêpes angeboten, dazu hat der Jahrgang 11 unter technischer Leitung von DJ Finn französische Musik aufgelegt. Alors on danse!

IMG 6702

Französisches Theater 

In der letzten Woche hatte unsere und die andere französisch Klasse einen Theaterauftritt. 6-8 Leute hatten jeweils zusammen ein französisches Theaterstück zugeteilt bekommen und mussten dies in 3 Wochen einstudieren und auswendig lernen, dies hat zusammen viel Spaß bereitet und die Gruppengemeinschaft definitiv bestärkt.

In den 3 Wochen mussten wir uns außerdem ein Bühnenbild überlegen und dieses ungefähr auf unsere Szene abstimmen, und natürlich mussten wir uns zu unserer Rolle ein passendes Outfit heraussuchen.

Als es dann so weit war, waren alle sehr aufgeregt und trotzdem haben es alle überstanden. Die Stücke waren alle sehr gut zu verstehen und die Gruppen hatten alle ein super Bühnenbild und die passende Kleidung, die Theaterstücke waren lustig, fröhlich und auch abwechslungsreich.

Am Ende des Tages kann ich für alle sprechen, dass es uns allen sehr viel Spaß gemacht hat und wir unser Französisch bzw. die Aussprache versucht haben zu verbessern!

Lenchen Möhlenkamp, Klasse 9c

 

1.  
3.

 2.

 

4. b  
 5. b  

 

Besuch des Collège Louis Bouilhet

 

Landschaft

Ich, Lenchen M., bin 15 Jahre alt und gehe in die 9c. Ich habe dieses Jahr an einem zweimonatigen Austausch mit unser Partnerschule in Frankreich, dem Collège Louis Bouilhet, teilgenommen. Meine Austauschpartnerin Anaïs M. geht in die 3ème 4, ist 15 Jahre alt und wohnt mit ihren Eltern und ihrem kleinen Bruder in Grainville-la-Teinturière in der Normandie in einem kleinen Haus mit Garten. 

Ich war zwei Monate in Frankreich und habe einen wirklich tollen Einblick in die französische Kultur bekommen. Am besten haben mir die Ausflüge zu verschiedensten Museen oder einfach zu einem Spaziergang am Strand gefallen. Wir waren in verschiedenen Städten wie Fécamp, Rouen, Étretat etc. und haben dort Sachen gesehen bzw. besichtigt wie das Palais Bédédictine, die Veule (den kleinsten Fluss Frankreichs) und die Kathedrale von Rouen. 

Die Landschaft war atemberaubend schön, genauso wie das Wetter, was an den meisten Tagen mit Sonne und 10-20 °C war.

Die Schule hat mir auch gut gefallen, sie war an den meisten Tagen von 8-17 Uhr, am Mittwoch jedoch nur bis 12 Uhr. Die Lehrer waren alles sehr freundlich und konnten auch fast alle Englisch, was die ersten Tage definitiv vereinfacht hat, meine Mitschüler konnten jedoch nicht so gut Englisch und man hat sich trotz der Sprachprobleme gut verstanden. Mit der Schule haben wir viele Ausflüge gemacht, wie einen Ausflug zu einem Bunker, zum Kino oder zu einem Theaterstück.

Im Gesamten kann ich diese Art von Austausch definitiv weiterempfehlen, die zwei Monate haben mir viel mit meinen Französischkenntnissen und auch beim Lernen vieler anderer Dinge geholfen. Vor allem habe ich tolle neue Menschen kennengelernt! 

Lenchen Möhlenkamp

Lenchen

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok