Auszeichnung ist drei Jahre gültig
von Harald Sonnefeld
Foto von Saskia Kochanowski
Am 03. September 2024 ist das Copernicus-Gymnasium Löningen erneut als MINT-freundliche Schule von der nationalen Initiative „MINT Zukunft schaffen“ in Wolfsburg ausgezeichnet worden. Insgesamt 18 niedersächsische Schulen erhielten die Auszeichnung „digitale Schule“ und 25 Schulen des Landes erhielten von dem Vorstandsvorsitzenden von „MINT Zukunft e.V. Prof. Dr. Hannes Fedderrath und dem Geschäftsführer Benjamin Gesing das Prädikat „MINT-freundlich“ zuerkannt. Carsten Milde aus dem niedersächsischen Kultusministerium betonte bei der Verleihung der Auszeichnung: „Die MINT-Fächer sind essentiell für unsere Gesellschaft, weil sie die Grundlage für Innovationen bilden, die unser tägliches Leben verbessern und zugleich helfen können verantwortungsvoll mit unserer Welt umzugehen. Mit Ihrem Einsatz und den damit verbundenen Auszeichnungen MINT-freundliche Schule und Digitale Schule fördern Sie die MINT-Bildung im Land Niedersachsen auf vielfältige Weise und tragen dazu bei, junge Menschen bereits in der Schulzeit für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern.“ Der stellvertretende Vorsitzende der nationalen Initiative „MINT Zukunft schaffen“ Prof. Dr. Hannes Federrath betonte: „Jede einzelne Schule hat bewiesen, dass sie nicht nur den Bildungsauftrag erfüllt, sondern auch jungen Menschen den Weg in eine zukunftsorientierte, technologische Welt ebnet. Diese Anerkennung ist mehr als nur ein Titel – sie ist ein Versprechen an die Zukunft. Gemeinsam schaffen wir ein starkes Fundament für die nächste Generation von Innovatoren und Gestaltern unserer Gesellschaft.“ Der Vorsitzende der nationalen Initiative „MINT Zukunft schaffen“ Prof. Dr. Christoph Meinel betonte: „MINT-freundliche und Digitale Schulen spielen hierbei eine tragende Rolle. Sie bieten ihren Schülern ein inspirierendes Umfeld, in dem naturwissenschaftliches und technisches Wissen mit Leidenschaft und Begeisterung vermittelt wird. Diese Schulen gehen weit über den reinen Lehrplan hinaus. Sie fördern kritisches Denken, Problemlösungsfähigkeiten und Teamgeist – Fähigkeiten, die in der modernen Arbeitswelt unverzichtbar sind. Darüber hinaus ermöglichen sie jungen Menschen den Zugang zu modernster Technik und digitalen Lernwelten. So werden sie fit gemacht für die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung.“
Das Copernicus-Gymnasium Löningen hat erneut nachgewiesen, dass es mindestens zehn von 14 Kriterien im MINT-Bereich weiterhin erfüllt und darüber hinaus noch mehrere innovative Projekte in den letzten drei Jahren initiiert hat. So forschen z.B. zwei Schülerinnen aus dem Jahrgang 8 weiterhin im Bereich der Farbstoffe anhand der Messdaten aus dem Wetterballon-Experiment vom Juli 2023 und werden mit ihren Ergebnissen am Regionalwettbewerb „jugend-forscht“ im Januar 2025 in Diepholz teilnehmen. Die regelmäßige Teilnahme an naturwissenschaftlich-mathematischen Wettbewerben (Heureka, Känguru der Mathematik, lange Nacht der Mathematik, internationale Chemie-Olympiade, Mathematik-Olympiade, Robo-Cup, InTech-Cup) wurde ebenso durch die Ehrung honoriert, wie die „Kooperation mit anderen Schulen“ (Kooperationsverbund mit den Grundschulen des Einzugsbereichs, Ausrichtung der Matheolympiade für die Grundschülerinnen und Grundschüler). Die Vollauslastung der beiden Roboter-Arbeitsgemeinschaften mit jeweils 30 Lernenden und der daraus resultierende Erfolg bei den Wettbewerben InTech-Cup und Robo-Cup sind ein schulübergreifendes und einmaliges Leuchtturmprojekt im Landkreis Cloppenburg. Der vollumfänglich naturwissenschaftliche Unterricht bis zur Klasse 11 hat die Jury wohl erneut überzeugt, wie auch das Angebot von Wahlpflichtkursen im Fach Informatik ab der Klasse 9/10, mit dem das CGL an einem Modellprojekt des Landes Niedersachsen teilnimmt. Die vertiefte und praxisnahe Berufsorientierung unter besonderer Berücksichtigung der MINT-Berufe und die Kontaktpflege zu Wirtschafts- und Bildungspartnern mit MINT-Schwerpunkt, wie z.B. der Remmers AG oder der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg sind ebenfalls hervorzuheben.