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Aktuelles

Am Mittwoch fuhren die Klassen 10ab morgens zum Stasimuseum Hohenschönhausen, während die Klassen 10cd freie Zeit zur Verfügung hatten. Zwischenzeitlich bestand dann die Wahlmöglichkeit zwischen vier verschiedenen Museen, wonach das Programm vom Morgen getauscht wurde. Den Tag ließen wir mit einer entspannten Bootstour auf der Spree ausklingen, bei der ausgelassene Stimmung herrschte, auch wenn viele durch die plötzliche Kälte überrascht wurden.
Tags darauf ging es gleich mit einem Besuch der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße los, an der wir verbliebene Teile der Mauer und den Aufbau der Grenzanlagen erkunden konnten. Daraufhin begaben wir uns nach Potsdam, wo wir zunächst selbstständig diese Stadt entdecken durften. Also führte uns unser Weg zum Nauener Tor oder dem Brandenburger Tor 2.0 wie auch zum zentral gelegenen Holländischen Stadtviertel.
Bei der Abfahrt zum Schloss Sanssouci vergaßen wir aufgrund des Zeitmanagements zwei Schüler, wobei Herr Pelster sich aufopferte, die fehlenden Schüler zu suchen und zu Fuß zum Schloss zu begleiten. Der Bus nahm wohl nicht den kürzesten Weg, jedenfalls kamen unsere unfreiwillig zu Fuß gehenden Touristen beinahe zeitgleich mit uns an. Dort erwartete uns eine etwa zweistündige Führung in sengender Hitze durch das Schloss selber und seinen Garten, ständig begleitet von den Worten „Nicht anfassen!“. Froh über jedes auffindbare schattige Plätzchen empfanden wir das Anwesen des Potsdamer Schlosses riesig. Nach gefühlt unendlich langen 1,5 Stunden ließen wir uns schließlich ermattet  auf unsere Sitze im vergleichsweise kühlen Bus fallen.
Den Abend gestalteten wir nach unseren Interessen. Wir nutzten die Zeit beispielsweise für einen Shoppingausflug zur Mall of Berlin oder nahmen ein letztes Mal die Chance wahr, mehr von Berlin zu entdecken. Damit neigte sich der letzte Tag auch schon dem Ende zu, was bedeutete: Koffer packen und die verbleibende Zeit in der einzigartigen Hauptstadt auskosten. Der ein oder andere verirrte sich schon mal am Hauptbahnhof oder an den S-Bahn- beziehungsweise den U-Bahnstationen. Großstadtkinder sind wir in dieser einen Woche also noch nicht geworden.
Leider endete am Freitagmorgen unsere Studienfahrt. Die Abfahrt erfolgte um 8:00 Uhr. Ca. acht Stunden später erreichten wir, diesmal mit weniger Pausen, die Schule, wo wir von den überglücklichen Eltern empfangen wurden.
Unsere Zeit in Berlin wurde aber nicht nur durch das Programm, sondern auch durch die vielen Geburtstage, von denen wir so gut wie jeden Tag einen zu feiern hatten, zu einem besonderen Erlebnis.
Vor allem den begleitenden Lehrkräften möchten wir Schüler ein herzliches Dankeschön ausrichten.
Julia Kathmann & Vivian Fechner, 10c