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Erasmus+

2019 07 05 ErasmusKinna3Im Rahmen des Erasmus+Projektes unserer Schule fuhren einige Schülerinnen des CGL zur beteiligten Partnerschule nach Kinna, Schweden, um dort mit Teilnehmern aus verschiedenen europäischen Ländern an einem Kunst/Musikprojekt zum Thema Natur zu arbeiten. Hier der Bericht von Hannah Sophia Rameil:


Wir, drei Schülerinnen der elften Klasse und Herr Grave, reisten nach Schweden, genauer gesagt nach Göteborg. Dort verschwand erst einmal ein Koffer, der zum Glück mithilfe vieler Telefonate noch am selben Tag wiedergefunden wurde. Der Austausch konnte also endlich richtig losgehen! Zunächst wurden wir in der Schule mit einem sehr leckeren Essen willkommen geheißen. Ein Quiz über Schweden, bei dem keiner so wirklich gut abschnitt, durfte natürlich auch nicht fehlen. Da die meisten am Ende des Tages nach einer sehr langen Anreise doch recht müde waren, ging es auch schon nach Hause in die Gastfamilien. Auch hier konnten wir die schwedische Gastfreundschaft genießen.
Sonntag, also am nächsten Tag, war ein Ausflug in die Stadt Varberg und das angrenzende Vogelschutzgebiet Getterön geplant. Auch wenn wir in Varberg an der Küste sicherlich alle dickere Jacken aufgrund des eiskalten Windes gebraucht hätten, hatten wir dennoch einen schönen Tag mit interessanten Eindrücken.
Montag ging es dann mit unseren Projekten los. Um uns alle besser kennenzulernen – schließlich kamen wir aus sechs verschiedenen Ländern - präsentierten wir uns zuerst mit Vorstellungsvideos, die jeder zuvor zu Hause vorbereitet hatte. Das Projekt stand unter dem Motto „What comes to my mind when I think about nature?“ Auch zu diesem Thema hatte jedes Land eine Präsentation vorbereitet. Nun konnten wir endlich starten! Bereits vor dem Austausch hatten wir uns in drei Gruppen eingeteilt, die nachher allerdings alle zusammenwirken sollten. Diese bestanden aus Music, Lyrics und Photography. Vielleicht kennt der ein oder andere von euch den Song „Hooked on a Feeling“. Diesen galt es nämlich umzuschreiben, neu zu verfilmen und ein wenig abgeändert nachzuspielen. Gesagt, getan. Wir waren alle erstaunlich schnell fertig mit unserem Teil, weshalb die Musikgruppe noch die Songs „Hit the Road Jack“ und „Dancing Queen“ einstudierte. Die Lyrics Gruppe schrieb derweil noch einen weiteren, eigenen Song namens „Patricia, the Giraffe“. Vormittags waren wir also immer mit unserem Projekt beschäftigt. Nachmittags hatten wir natürlich auch manchmal Freizeit und so entschlossen die Schweden sich dazu, mit uns an einen See zu fahren, zu grillen und typische schwedische Spiele wie Brennball oder Wikingerschach zu spielen. Die vielen Seen, die die Landschaft schmücken, sind uns wohl besonders in Erinnerung geblieben, da wir, so oft wir konnten, dorthin gingen und ein bisschen traurig waren, dass es noch zu kalt zum Schwimmen war. Neben der Freizeit standen auch Besuche von zwei verschiedenen Textilmuseen an, da die Textilbranche in der Gegend von Kinna sehr ausgeprägt ist. So lernten wir z.B. noch die Stadt Boras kennen, die wir nach einem Museumsbesuch erkunden durften.
Am letzten Tag stellten wir also unser Projekt vor. Es kam sogar die örtliche Zeitung vorbei, um uns zu filmen. Abends trafen wir uns dann alle nochmal in Kinna, um zur Farewell Party zu gehen. Bei einer so schönen Location mitten im Wald fiel es uns dann doch etwas schwer, uns von den anderen Austauschschülern zu verabschieden. Trotz des Aufeinandertreffens so vieler verschiedener Sprachen und Kulturen verstanden wir uns alle super. Wir zeigten uns gegenseitig typische Tänze, wie z.B. „Macarena“ und schauten alle zusammen Schweden beim zweiten Halbfinale des Eurovision Song Contest zu. Alle kannten den Song und sangen mit. So etwas muss man wohl einfach selbst erleben, um alles besser nachvollziehen zu können. Wir können also allen nur empfehlen, sich für Erasmus+ anzumelden, da es neben vielen neuen Eindrücken, neuen Freunden, toller interessanter Projekte auch eine Möglichkeit ist, sein Englisch zu verbessern.

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