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Was steckt eigentlich hinter Vapes und warum können sie für Jugendliche problematisch sein?

von Jutta Hollermann

 

Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 im Rahmen einer 3-stündigen Präventionsveranstaltung zum Thema Vapes. 

Vapes – auch E-Zigaretten genannt – sind bei Jugendlichen durch ihre bunten Designs, verschiedene Geschmacksrichtungen und ihre einfache Handhabung bekannt. Gerade deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig mit den Risiken auseinanderzusetzen und Informationen kritisch zu hinterfragen. 

Im Unterricht erfuhren die Schülerinnen und Schüler, welche Inhaltsstoffe in Vapes enthalten sein können und welche Auswirkungen insbesondere Nikotin auf den Körper haben kann. Dabei wurde auch thematisiert, dass sich das Gehirn von Jugendlichen noch in der Entwicklung befindet und Nikotin eine Abhängigkeit fördern kann. 

Auch die Auswirkungen auf unsere Umwelt wurden thematisiert. Einweg-Vapes bestehen aus verschiedenen Materialien und enthalten unter anderem Akkus und elektronische Bauteile. Werden sie nach der Nutzung achtlos weggeworfen, können wertvolle Rohstoffe verloren gehen und Umweltbelastungen entstehen. Deshalb gehören ausgediente Vapes nicht in den normalen Haus- oder Restmüll, sondern müssen fachgerecht entsorgt werden. 

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Frage, warum Jugendliche überhaupt zu Vapes greifen. Gemeinsam wurden beispielsweise Gruppendruck, Neugier, Werbung und der Wunsch, etwas Neues auszuprobieren, besprochen. In verschiedenen Gesprächsrunden konnten die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Fragen und Erfahrungen einbringen. 

Prävention bedeutet nicht nur, vor Gefahren zu warnen, sondern Jugendliche darin zu stärken, selbstbewusst Entscheidungen zu treffen.

Vape Check
Quelle: www.suchtberatungsstelle-cloppenburg.de

Die Veranstaltung bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich offen und ohne Vorurteile mit dem Thema auseinanderzusetzen. Dabei wurde deutlich, dass die Entscheidung gegen das Vapen nicht nur der eigenen Gesundheit zugutekommen kann, sondern auch einen Beitrag zur Vermeidung von Müll und zum bewussten Umgang mit unserer Umwelt leistet. 

Ein herzlicher Dank gilt Frau Kläne von der Suchtpräventionsstelle in Cloppenburg, die diese wichtige Präventionsarbeit ermöglicht und die Klasse bei der Auseinandersetzung mit dem Thema unterstützt hat. 

 
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